LBV Aichach-Friedberg

Mehr als ein Vierteljahrhundert Engagements in...

  • Artenschutz
  • Biotopschutz
  • Umweltbildung

Alle in unserem Verein betätigen sich ehrenamtlich, d.h. aus Überzeugung und aus freiem Herzen.

Unsere Interessensgemeinschaften haben spezielle Gruppen

AG Flora für alle, die sich botanisch interessieren
AG Fledermaus  für alle, die die Geheimnisse dieser nächtlichen Jäger interessieren
AG Libellen für alle, die sich von der Eleganz dieser fliegenden Insekten begeistern lassen
AG Ornithologie hier werden alle Themen rund um große und kleine Vögel behandelt
AG Störche hier geht es um den Bruterfolg und die Ansiedelung von Störchen in "unserem Landkreis"
   

Umweltbildung

Sie möchten Ihrer Schulklasse das Thema Artenschutz – "Rettet die Bienen" ist nur ein Aspekt daraus - näherbringen? Es anhand konkreter Beispiele erläutern? Kontaktieren Sie uns, wir sind auf dieses Thema eingestellt und stehen Ihnen für ein Gespräch vorab gerne zur Verfügung.

 

Vereinsabend

Wir treffen uns jeden ersten Donnerstag im Monat im Landgasthof Lindermayr um 19.00 Uhr.

Erleben Sie hier Vorträge, Diskussionen und die Besprechung konkreter Projekte.

Schauen Sie vorbei, wir haben ein lebendiges Vereinsleben zu bieten – und würden Sie gerne willkommen heißen!

Ihr

Stefan Höpfel

Nächster Vereinsabend: Donnerstag, 05.03.2020- 19:00

Aktuelle Informationen, Berichte und Neuigkeiten aus der LBV-Kreisgruppe Aichach-Friedberg

©Markus Lerch
©Markus Lerch

Vortrag: Hornissen-großartige Insekten

Am 6.2. war der faszinierende Vortrag "Hornissen-großartige Insekten" von Herrn Dr. Elmar Billig, wir sind noch immer von der positiven Resonanz begeistert.
Im Gasthof Lindermayr in Haberskirch kamen rund 80 Personen zusammen, um diesen Vortrag zu erleben.

Die Kreisgruppe Aichach-Friedberg bedankt sich ganz herzlich bei allen die gekommen sind und lädt Sie natürlich zu unseren weiteren Veranstaltungen ein. Hier

 Ihre KG Aichach-Friedberg

©Markus Lerch
©Markus Lerch

Pflegeeinsatz am Bressuire Ring

Am Samstag haben wir eine Pflegemaßnahme am Bressuire-Ring durchgeführt.

Dabei handelt es sich um einen sehr artenreichen Abschnitt einer nach Süden ausgerichteten Straßenböschung. Auf der Fläche kommen unter anderem die Skabiosen-Flockenblume (Centaurea scabiosa), Raue Nelke (Dianthus armeria), Karthäuser-Nelke (Dianthus carhusianorum), Gewöhnliches Sonnenröschen (Helianthemum nummularium) und nicht zu vergessen der Frühblühende Thymian (Thymus pulegioides), der ganze Teppiche ausbildet, vor.

Solche Kleinode sind inzwischen selten geworden. Um diesen Lebensraumtyp dauerhaft zu erhalten ist es notwendig aufkommende Gehölze zu entfernen, da die vorhandenen relativ konkurrenzschwachen Pflanzenarten weder Verschattung noch Aufwuchs anderer Arten tolerieren würden.

Im Rahmen des Pflegeeinsatzes haben wir per Hand die aufkommenden Gehölze entfernt, da eine maschinelle Bearbeitung ausgeschlossen ist, um den Eingriff auf die umliegende, artenreiche Vegetation möglichst gering zu halten. Eine Aufgabe für die Artenschützer des LBV. Die Stadt Friedberg unterstützte uns mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf der angrenzenden Straße.

Mit unserem Einsatz konnten wir einem Verdrängen der vorhandenen Arten entgegenwirken. In Zukunft werden weitere Pflegeeinsätze erfolgen, um den Artenreichtum dauerhaft zu sichern. Hier

Pflegeeinsatz "Bressuire Ring" - 18.01.2020 ab 09:00 Uhr

Wir kartierten während der Saison 2019 den „Bressuire-Ring“ bei Friedberg und entdeckten dort einen herrlichen Abschnitt, dessen Thymianteppich betörend schön ist. Dieser Abschnitt ist sehr stark von Sukzession bedroht, also Pflanzen, die in dessen Lebensraum wachsen und durch Verschattung dieses Kleinod an Magerwiese negativ nachhaltig beeinflussen.  Diese zarte Wiese verlangt geradezu einen händischen Einsatz von Menschen anstelle von Maschinen.

Es wären junge Bäumchen auszumachen, Heckenabteile teilweise auf Stock zu setzen und das eine oder andere junge Bäumchen zu fällen.

 

Dies geschieht alles nach Absprache mit dem Bürgermeister und Frau Fendt vom Bauhof in Friedberg.  

 

Als Termin setzten wir

Samstag, den 18. Januar 2020 ab 09:00 Uhr fest.

Der Treffpunkt wäre an der Wiese des Obst- und Gartenbauvereins

 

Ich bitte Arbeitsgerät, Schere, Zwicke, Spaten oder Axt mitzubringen.

 

Der Arbeitseinsatz entfällt bei Schnee und im Falle einer längeren Frostperiode. 

 

Für Verpflegung ist gesorgt.

 

Ich bitte um eine e-mail hinsichtlich einer beabsichtigten Teilnahme, denn – das macht es mir auch wieder einfacher, den Einsatz im Falle von Wetterwidrigkeiten abzusagen (stefan.hoepfel@lbv.de)

Stunde der Wintervögel

©LBV Archiv
©LBV Archiv

Deutschlands größte Vogelzählung - Ihre Meldung zählt

Nehmen Sie sich eine kleine Auszeit für die Natur. Genießen Sie eine Stunde lang den entspannenden Anblick der Vögel. Die Teilnahme ist einfach, und jeder kann mitmachen, ob als Familie, Gruppe oder alleine. Sie helfen, neues Wissen über Natur und Vögel zu gewinnen. Machen Sie vom 10. bis 12. Januar 2020 mit.  Hier

Schwalbenwinkel für den Landkreis

Eine Schwalbe macht noch keinen Frühling, viele aber sehr wohl. Die neuen Offenställe, gut fürs Tierwohl, machen es unseren fliegenden Kulturfolgern schwer, da sie zugig, zu hell und nüchtern glatt gebaut sind. Deshalb starten wir im Thalhof bei Anton Wengers Rindern unsere Aktion „100 Schwalbenwinkel für den Landkreis“.
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Dank Werner Nagler, der die Kästen baute, und Ralf Meggle von der AG Nistkastenbetreuung konnten wir die ersten Exemplare anbringen – jetzt fehlen nur noch die Schwalben, aber die lassen bestimmt nicht lange auf sich warten. Unser Dank richtet sich auch an Herrn Wenger, der sich für den Erhalt der Schwalben einsetzt.

Erfolgreich wurde eine weitere Seige angelegt

© Stefan Höpfel
© Stefan Höpfel

Nachdem die Flachwasserseige (ein kleiner Teich für Amphibien) am unteren Rand unseres Pachtgrundstücks bereits erfolgreich von Amphibien angenommen worden war, beschlossen wir eine weitere Seige anzulegen. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Dies geschah am gestrigen Morgen bei bestem Wetter. Mit den Arbeiten kamen wir gut voran, da der Boden leicht gefroren war. Unterstützt durch den LPV (Landschaftspflegeverband) und der Hilfe von zwei Landwirten konnte die neue Seige mit einer Sand-Kiesmischung gut bedeckt werden. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Jetzt geht es ans Anpflanzen - Kommt und helft am 18.12.

 

aichach-friedberg@lbv.de.

Der Herbst im Wittelsbacher Land

©Manuela Lindner
©Manuela Lindner

Auch im Herbst gibt es noch viele interessante Dinge im Wald zu entdecken. Hier ein Meisterstück der Ingenieurkunst - von fleißigen Waldameisen errichtet.

Auszeichnung „Schwalbenfreundliches Haus„

©Ludwig Madlener
©Ludwig Madlener

Wir haben kürzlich an Landwirt Jakob Wünsch und dessen Ehefrau Veronika für ihr langjähriges Engagement für deren Rauchschwalben die offizielle Plakette "Schwalbenfreundliches Haus" vergeben. Der Generationenhof mit seinen rund 120 Tieren, meist Mastbullen, ist vor mehr als einem Dutzend Jahren vom Vater auf die Eheleute Wünsch übergegangen.
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Es handelt sich dabei um einen der klassischen Ställe: warm, ein wenig dunkel und vor allem mit vielen Ecken, Winkeln und Kanten im oberen Wandbereich – ideal für Rauchschwalben. Der Stall ist so beschaffen, dass die Vögel ungehindert ein- und ausfliegen können. Ein naher Bach sorgt mit Sand und Schlamm für das notwendige Nistmaterial. "Wir sind stolz auf unsere Schwalben", meint Veronika Wünsch, denn "die gehören einfach dazu".
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Der Nutzen der Tiere ist unbestritten, da sie rund 1,2 Kilogramm Insekten für die Aufzucht einer Brut benötigen – das sind rund 12.000 Insekten! ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Die Vögel sind stark gefährdet, z.B. auch durch den Bau neuer Offenställe. Diese sind häufig zugig und bieten kaum Möglichkeiten für einen Nestbau. Aus diesem Grund hat der LBV das Projekt "100 Schwalbenwinkel für den Landkreis" ins Leben gerufen. Es richtet sich an interessierte Landwirte mit Offenställen, in denen dann die hölzernen "Schwalbenwinkel" angebracht werden – ein kostenloser Service und ein Versuch. Interessierte melden sich unter aichach-friedberg@lbv.de. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Der LBV jedenfalls dankt den Eheleuten Wünsch für dieses Engagement und wünscht sich weitere Landwirte mit dieser beispielhaften Einstellung.

Greifvögel der Habichtartigen

©LBV Archiv
©LBV Archiv

Der Rotmilan

(Milvus milvus)

 

Der Rotmilan ist ein mittelgroßer Greifvogel aus der Familie der Habichtartigen und der Gattung der Milane.

Sein tief gegabelter Stoß ist im Flug deutlich zu erkennen und sehr charakteristisch für diese Art. Mit seinen relativ großen Flügel und geringem Gewicht ist er ein herausragender Segelflieger, welcher sich am Himmel nahezu mühelos und majestätisch bewegen kann. Trotz seiner Größe ist er ein  eher schwacher Greifvogel, der sich von verhältnismäßig kleiner Beute ernährt und kein Kostverächter ist.

 

Obwohl der Rotmilan mit  154 bis 180 cm Flügelspannweite und einer Körpergröße von 60 bis 70 cm bereits eine sehr imposante Erscheinung darstellt, gehört er dennoch lediglich zu den Mittelgroßen Greifvogeln in Europa.

 

Merkmale:

- gegabelter Stoß

- heller bis weißer Kopf

- hell-rötlichem bauchgefieder mit schwarzen längstreifen

- Thermik flieger

©LBV Archiv
©LBV Archiv

Der Mäusebussard (Buteo buteo)

 

Der Mäusebussard ist der häufigste Greifvogel in Deutschland. Er gehört zu den mittelgroßen Vögeln aus der Familie der Habichtartigen.

Seine Gestalt ist kompakt und zeichnet sich durch seine variable Gefiederfärbung aus, die sich von fast reinweiß bis dunkelbraun erstrecken kann. Der Mäusebussard ist ein ausgesprochener Thermik flieger, der im energiesparender Segelflug über offenen Landschaften nach Beute Ausschau hält. Diese besteht überwiegend aus kleinsäuger, aber auch Insekten oder Regenwürmer.

 

Als mittelgroßer Greifvogel erreicht der Mäusebussard eine Körperlänge von 51 bis 56 cm bei einer Spannweite von bis zu 130 cm.

Der Körperbau dieses häufigsten einheimischen Bussards ist kompakt mit kurzem abgerundeten Stoß und relativ breiten Schwingen welche einen energiesparenden segelflug erlaubt.

 

Merkmale:

- abgerundeter Stoß

- reinweiß bis dunkelbraunes Gefieder

- Thermik flieger

- Ansitzjäger


Rastende, überwinternde, ziehende und brütende Arten an der Staustufe

©M. Lerch
©M. Lerch

Exkursiom mit H.G. Goldscheider / R. Kugler

(20.10.19)

 

Bei der gemeinsamen Exkursion mit dem Naturwissenschaftlichen Verein Schwaben e. V. zum Mandichosee konnten wir verschiedenste Vogelarten beobachten und bekamen Einblick über die Bestandsentwicklungen der letzten Jahre. Wir konnten Blau- und Schwanzmeisen auf ihrem Zug beobachten. Darüber hinaus konnte man Blässhühner, Haubentaucher, Schellenten, Höckerschwäne und viele weitere Arten bestaunen. Hier

Pflegeeinsatz in Rederzhausen!

©W. Bronnhuber
©W. Bronnhuber

Pflegeeinsatz der KG Aichach-Friedberg

 

Wie jedes Jahr haben wir unseren Pflegeeinsatz am Steilhang auf unserer Pachtwiese in Rederzhausen durchgeführt. So können wir den Lebensraum für seltene Arten weiter erhalten. Hier

Exkursion mit unserem Botanikexperten

©M. Lerch
©M. Lerch

Exkursion mit Hans Demmel

(7.9.19)

Bei der Exkursion mit unserem Botanikexperten Hans Demmel waren wir durch die Kissinger Heide unterwegs. Dabei konnten wir einige Rote-Liste Arten, die in unserer Landschaft aufgrund von mangelnden Lebensräumen immer seltener werden, bestaunen. So konnten wir beispielsweise die Heide-Nelke (Dianthus deltoides), Gewöhnliches Sonnenröschen (Helianthemum nummularium), Dornige Hauhechel (Ononis spinosa), Rosmarinblättriges Weidenröschen (Epilobium dodonaei), Lungen-Enzian (Gentiana pneumonanthe), Deutscher Fransenenzian (Gentianella germanica), Großblütige Braunelle (Prunella grandiflora), Silberdistel (Carlina acaulis), Sumpf-Herzblatt (Parnassia palustris), Teufelsabbiss (Succisa pratensis) und viele weitere entdecken Hier

Die Friedberger Allgemeine im Interview mit Stefan Höpfel Vorsitzender des Landesbund für Vogelschutz Aichach-Friedberg.

Unser Vorstand Stefan Höpfel war zu Gast bei der stellvertretenden Leiterin der Friedberger Allgemeine Ute Krogull.

Hier war die Frage ob man die Natur noch im Landkreis Aichach-Friedberg retten kann?

Hier zum Interview

 © A.Heinrich-Jung
© A.Heinrich-Jung

Ferienprogramm

30.7.19 Natur tut gut, Natur macht Mut“ war das Motto des Kindernachmittages, zu dem der Landesbund für Vogelschutz Aichach-Friedberg am Dienstag Kinder im Alter von 6-10 Jahren eingeladen hat. Gleich zu Beginn der Waldwanderung sammelten die Kinder bereits fleißig Blätter, Blütenstängel, Federn und Naturfrüchte für die magische Naturkrone, die dem Träger Kraft und Mut verleiht. Auf die Frage, wer den wisse, welche Tiere im Wald leben, folgte voller Wissensfreude das Aufzählen der heimischen Waldbewohner. Mit einer abschließenden Schatzsuche sowie Stockbrot mit Würstchen endete die erlebnisreiche Wald- und Naturwanderung der 12 Teilnehmer im Ebenrieder Forst. Hier

 ©M. Lerch
©M. Lerch

Walderlebniswanderung

Am 14.07.2019 war unsere Walderlebniswanderung bei schönstem Wetter im Ebenrieder Forst.

Neben dem LBV waren auch der stellvertretender Betriebsleiter der Bayerischen Staatsforsten in Kaisheim und der zuständige Revierförster vor Ort und teilten ihr Wissen über die Waldnutzung und den Naturschutz im Wald mit den rund 30 Teilnehmern. Wir lernten verschiedene Baumarten zu unterscheiden und erhielten Einblicke in die Forstwirtschaft. Der verantwortungsvolle Umgang mit dem Wald trägt wesentlich zum Erhalt der Artenvielfalt bei – „Schützen und Nützen“ lautet das Motto bei der Waldnutzung. Der Wald hat daneben weitere Funktionen, z. B. speichert er CO2, produziert Sauerstoff, ist wesentlich an der Bildung von neuem Trinkwasser beteiligt und dient auch der Erholungsnutzung für Menschen.  Am Ende der Wanderung gab es noch Holunderblütensirup und Waldhonigbrot aus dem regionalen Wald. Hier

©M. Marb
©M. Marb

Artenkennertour Flora

Bei der Artenkenntour mit unserem Botanikexperten Hans Demmel, waren wir bei 32 °C in und um den Ebenriederforst unterwegs. Herr Demmel erklärte uns mit seinem Fachwissen, wie man verschiedenste Pflanzen unserer heimischen Flora erkennt und haben diese Gemeinsam bestimmt.

 

Auf einer Feuchtwiese konnten wir unter anderem Fieberklee (Menyanthes trifoliata), Sumpf-Stendelwurz (Epipactis palustris), Teufelsabbiss (Succisa pratensis), Gilbweiderich (Lysimachia vulgaris) und Blutweiderich (Lythrum salicaria) entdecken.

Wahre Schönheiten unserer Natur. Hier

(25.6.19)

©S. Höpfel
©S. Höpfel

Turmflake gefunden und wieder ausgewildert.

Anfang Juni hat uns ein Anruf erreicht, das dieser Turmfalke aus dem Nest gefallen ist. Seit dem befand sich der kleine Turmfalke (Falco tinnunculus) in der Obhut einer Vogelpflegerin, der Turmfalke hat sich prächtig entwickelt und konnte erfolgreich wieder ausgewildert werden dort wo man ihn gefunden hat. Sofort waren seine Eltern da und hielten offensichtlich ein Zwiegespräch mit ihrem verlorengeglaubten Jungen. Am Samstag, den 22.6.19 sah man dann alle 4 Turmfalken junge in der Luft.

(22.6.19) 


©A. Heinrich-Jung
©A. Heinrich-Jung

Rotmilannachwuchs gerettet.

Dank dem beherzten Eingreifen und der Hartnäckigkeit der LBV-Kreisgruppe konnten wir einen zeitlichen Aufschub, bei der Regierung von Schwaben, für die Fällung von Käferbäumen und einen Rotmilanhorts erwirken. Ohne diesen zeitlichen Aufschub wären die Milane womöglich während der Jungenaufzucht erheblich gestört worden (Lärm u. Erschütterungen durch Fällarbeiten), sodass eine reibungslose Versorgung der 3 jungen nicht mit Sicherheit gewährleistet gewesen wäre. Nun ist der Horstbaum zwar freigestellt, aber die Rotmilaneltern kümmern sich nach wie vor um ihren nachwuchs.

(3.6.19)

AG Wald & Wasser

Mitte Mai haben wir uns mit der Mikrobiologischen Vereinigung München e. V. getroffen, um gemeinsam entnommene Gewässerproben zu untersuchen. Dazu haben wir ein mobiles Labor im Wald errichtet.

So wurde uns Einblicke in eine neue Dimension der Einzeller gewährt. Hier

(18.5.19)